Eine kurze Chronik

Der historische Bahnhof Augustfehn schaut auf eine lange Geschichte zurück.





Ein Bild aus alten Zeiten zeigt, wie es hier vor 100 Jahren auf dem Bahnhof in Augustfehn zuging.

Die offizielle Inbetriebnahme, der zum Teil unter schweren Bedingungen erbauten Bahnlinie Oldenburg-Leer, an der auch der Bahnhof Augustfehn liegt , erfolgte am 15. Juni 1869.

Im Jahre 1869 wurde das Bahnhofsgelände in Augustfehn - von der sehr sparsamen Eisenbahndirektion im "Einheitsstil" errichtet und fertiggestellt.

Die Festlichkeiten zu diesem Ereignis fanden Ihren Höhepunkt, als der Landesvater und Großherzog August im Juni 1869 auf seiner Fahrt mit der "großherzoglich-Oldenburgischen-Eisenbahn" hier Station machte und von den Bürgern festlich empfangen wurde. Im übrigen erhielt der Ort den Namen vom Großherzog August.

20 jahre nach Gründung des Ortes Augustfehn (1850), führten noch keine Straßen , sondern unbefestigte Wege zu Bahnhof. Die Dampflokomotiven wurden ausschließlich mit Kohle und Torf geheizt. Eine Torfversorungstelle hierfür war am Ort vorhanden. Zu dem damals sehenswerten Betriebsanlagen, gehörte auch die bei Bedarf zu öffnende Eisenbahnbrücke über den Augustfehn-Kanal.

Heute gehören zu den Augustfehner Bahnanlagen drei Gleise und zwei Gleisanschlüsse. Das gesamte Gebäude wurde 1994 mit sehr großen Aufwand restauriert und zeigt sich nun in einen neuen Bild , welches seines Gleichen sucht.

Fehntreff im Bahnhof Augustfehn, Bahnhofstr. 2, 26689 Augustfehn - Tel.: (0 44 89) 38 33 - eMail